Mühelos einen Turban binden: Die Methode für müde Tage

Es gibt Dutzende von Turban-Bindetechniken. Die meisten gehen davon aus, dass man zehn Minuten Zeit vor einem Spiegel hat, zwei gesunde Arme und die Lust, dreimal von vorne anzufangen.

An manchen Tagen ist das nicht die Realität. Hier sind drei Methoden, nach Aufwand sortiert, von der einfachsten zur aufwendigsten.

Methode 1 — Der vorgebundene Turban: keine spezielle Technik

Das ist die Lösung für Tage, an denen man nichts zu geben hat. Der Knoten ist bereits auf den Turban genäht: Es gibt nichts, was man falsch machen kann.

  1. Fassen Sie den Turban am Innenrand, wie eine Mütze.
  2. Legen Sie ihn zuerst hinten an den Nacken.
  3. Schieben Sie ihn nach vorne bis zur Stirnlinie.
  4. Passen Sie den Rand mit einem Finger in einem Zug an.

Der wichtige Punkt: Beginnen Sie immer hinten, niemals an der Stirn. Wenn Sie am Nacken beginnen, legt sich der Stoff von selbst und Sie müssen ihn nicht neu spannen.

Tatsächliche Dauer: zwei bis drei Sekunden.

Methode 2 — Der einfache Knoten, in drei Schritten

Für ein klassisches quadratisches oder rechteckiges Tuch, wenn man etwas Abwechslung möchte.

  1. Falten Sie das Quadrat zu einem Dreieck. Legen Sie die lange Seite auf die Stirn, die Spitze fällt in den Rücken.
  2. Führen Sie die beiden Enden hinter den Kopf und kreuzen Sie sie über dem Nacken.
  3. Führen Sie sie nach oben und machen Sie einen einfachen flachen Knoten, leicht seitlich versetzt.

Der Knoten seitlich statt mittig: Das ist schmeichelhafter und stört nicht, wenn man den Kopf zurücklehnt.

Stecken Sie die herabhängende Spitze unter den Stoff im Nacken – oder lassen Sie sie, je nach Stimmung.

Methode 3 — Wenn es rutscht

Das ist die häufigste Beschwerde, wenn keine Haare mehr da sind: Ohne Material, an dem es haftet, rutscht der Stoff im Laufe des Tages langsam zurück.

Drei Lösungen, von der einfachsten zur effektivsten:

  • Ein dünnes Baumwollstirnband darunter, als Basis. Der Stoff haftet an der Baumwolle, anstatt auf der Haut zu rutschen.
  • Ein Modell mit breitem Rand: Je größer die Kontaktfläche, desto weniger bewegt es sich.
  • Zwei kleine, flache Spangen hinter den Ohren, unter dem Stoff platziert. Diskret und effektiv – aber vermeiden Sie Spangen mit Zähnen, die auf einer empfindlichen Kopfhaut aggressiv wirken können.

Zu vermeiden: enge Gummibänder und rutschfeste Silikonbänder. Sie halten, aber sie drücken, und nach zwei Stunden spürt man es.

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Drei häufige Fehler

Den Turban zu hoch auf die Stirn setzen. Man glaubt, das Gesicht freizulegen, erzielt aber einen „Badekappen“-Effekt. Der Rand sollte der natürlichen Haarlinie folgen, leicht hinter den Schläfen.

Festziehen, damit es hält. Der Halt kommt vom Schnitt und der Kontaktfläche, nicht vom Druck. Ein gut geschnittener Turban hält ohne festzuziehen.

Nur einen besitzen. Zwischen den Wäschen kann schnell ein schlechter Tag entstehen. Zwei oder drei Modelle machen im Alltag wirklich einen Unterschied.

Das letzte Wort

Die beste Methode ist die, die Sie an einem schlechten Morgen mit geschlossenen Augen anwenden können. Wenn Sie zögern, beginnen Sie mit dem vorgebundenen Turban: Er erfordert am wenigsten und verzeiht am meisten.

Unsere vorgebundenen Modelle finden Sie in der Kollektion Turbane Doux — Geschädigtes Haar & Nachwachsen. Für die Wahl des Materials und der Größe siehe auch unseren Leitfaden: Turban und Haarausfall: Wie man ihn richtig wählt.


Dieser Artikel enthält praktische Ratschläge. Er ersetzt nicht die Meinung eines Arztes. Bei Fragen zu Ihrer Kopfhaut oder Ihrer Behandlung sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

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